SAFEX® | Spezialeffekte für Bühne, Film und Fernsehen
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45 JAHRE SAFEX®-Theaternebel

Ist SAFEX®-Nebel sicher?

Theaternebel in der heutigen Form wurde von Günther Schaidt, dem Inhaber der SAFEX®-Chemie GmbH erst­mals an der Hamburgischen Staatsoper im Rahmen der Aufführung „KYLDEX“ eingesetzt. Bis zu diesem Zeit­punkt wurde Theaternebel weltweit mit anderer chemischer Technologie erzeugt. So waren die Verdampfung von pflanzlichen oder mineralischen Ölen und die Verwendung von Trockeneis bis dato die gängigen Theater­nebelverfahren, daneben wurden auch pyrotechnische und andere, heute unübliche Methoden unter Verwen­dung von Säuren, Laugen und Ähnlichem eingesetzt.

Das besonders in England und USA eingesetzte Ölnebel-Verfahren war auch in Deutschland bekannt, wurde jedoch von den Fachbehörden sehr kritisch gesehen und zum großen Teil rigoros abgelehnt, weil die ver­dampften Öle gesundheitliche und brandschutztechnische Risiken bergen.

Es bestand daher ein Bedarf für ein neues ungefährliches, arbeitsmedizinisch und brandschutztechnisch unbe­denkliches Nebelsystem für Innenräume.

Günther Schaidt entwickelte daher unter Verwendung geeigneter, in Pharmazie und Lebensmitteltechnologie bereits seit Jahren eingeführten und untersuchten Wirkstoffe ein wasserhaltiges bzw. wasserlöslicher Präparat, das als sog. Nebelfluid in speziell dafür entwickelten Theater-Nebelgeräten vernebelt werden konnte. Damit war das SAFEX®-NEBELFLUID-SYSTEM geboren.

Die Anwender von künstlichem Nebel, insbesondere im Theater, beim Film bzw. der Wissenschaft erkannten sehr schnell den großen sicherheitstechnischen Unterschied zu den bisherigen Systemen, sodass sich das SAFEX®-Nebelsystem innerhalb weniger Jahre zunächst in Deutschland und dann weltweit durchsetzte.

Nach jetzt 45 Jahren ist das SAFEX®-Nebelsystem das einzige Verfahren zur Herstellung künstlichen Nebels, dass weltweit praktisch täglich in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt wird. Andere Nebel­verfahren spielen nur noch in geringem Maße eine Rolle, im Wesentlichen nur dann, wenn eine andere Art der Nebelwirkung, z. B. Bodennebel gewünscht wird.

Weshalb ist SAFEX-Nebel ungefährlich?

Zunächst ist festzuhalten, das Original-SAFEX®-INSIDE-NEBELFLUIDE keine Giftstoffe bzw. Gefahrstoffe ent­halten, und auch die einzelnen Komponenten keine Gefahrstoffe sind. Auf die Frage, ob dies auch für andere Nebelflüssigkeiten, also Nachahmungen des SAFEX®-Systems gilt, soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden.

Die von SAFEX® verwendeten Komponenten sind jedoch nicht nur keine Gefahrstoffe, sondern auch seit vielen Jahren ausführlich untersuchte und begutachtete Hilfs- und Wirkstoffe in Pharmazie, Kosmetik oder bestimmten Bereichen der Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeherstellung, die als praktisch ungefährlich gelten.

Die toxikologischen Angaben veranlassten damals Günther Schaidt, nur solche Einsatzstoffe zu verwenden, die für die Anwendung am Menschen seit Jahren geprüft und auch in einer Reinheit am Markt angeboten werden, die für Applikationen im Bereich Pharmazie, Kosmetik oder Bedarfsgegenstände bestimmt sind. Bis zum heuti­gen Tage setzt SAFEX® nur Rohstoffe ein, die diesen hohen Ansprüchen hinsichtlich ihrer Reinheit entsprechen. Diese Reinheitsanforderungen entsprechen z. B. dem deutschen Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetz, der amerikanischen USP bzw. dem DAB oder der europäischen EUPharm bzw. den Kosmetik-Verordnungen.

Damit ist sichergestellt dass die Rohstoffe für SAFEX®-Nebelfluid keine Fremdstoffe oder Verunreinigungen enthalten, die Menschen gefährlich wären.

Die wissenschaftlichen Daten der ausgewählten Einsatzstoffe, die der Gruppe der Polyole zuzuordnen sind, zeigen eine sehr niedrige toxische Wirkung, die im Bereich von »LD 50, oral bei ca. 20.000 Milligramm« liegt. Für den Fachmann gelten solche Werte als praktisch ungiftig. Auch die mit den Rohstoffen gemachten Erfah­rungen bei inhalativer Applikation an Menschen und Versuchstieren geben bis heute keinen Hinweis auf eine akute oder chronische Wirkung bei diesem Aufnahmeweg in theaterüblichen Mengen.

Mindestens genauso entscheidend für die Sicherheit von SAFEX®-Nebel war die Entwicklung geeigneter Ver­nebelungsgeräte, die spezifisch auf das Verfahren ausgerichtet sind. Hier wurde besonders auf Werkstoffober­flächen und Temperatursteuerung der SAFEX®-Nebelgeräte geachtet um sicherzustellen, dass durch katalyti­sche oder thermische Belastung keine Abbauprodukte (sog. Pyrolyseprodukte) während des Vernebelungspro­zesses entstehen. Dies wurde und wird bis heute durch Laboruntersuchungen von SAFEX® in regelmäßigen Abständen überprüft!

1989 hatte die gesetzliche Unfallversicherung, nämlich die Verwaltungsberufsgenossenschaft (Mainz) zusam­men mit Günther Schaidt veranlasst, dass auch der praktische Einsatz von SAFEX®-Nebel im Studio noch ein­mal solchen Überprüfungen unterzogen wird, um zwischenzeitlich entstandenen Gerüchten und Schadstoffver­mutungen zu begegnen. Die chemischen Untersuchungen wurden von dem arbeitsmedizinischen Institut der Berufsgenossenschaft (BIA, Sankt Augustin) durchgeführt.

Am 29. Januar 1990 erklärte der damalige, leitende Verwaltungsdirektor der Verwaltung-BG Dipl.-Ing. W. Lip­pok unter dem Aktenzeichen DOK 667.7-SAFEX-lp/Sth,

»…dass die [SAFEX]Fluide Blitz, Super, Normal, Dunst und 460 bzw. die daraus erzeugten Nebel unter Betriebsbedingungen chemische stabil bleiben, dass sie insbesondere keine gesundheits­schädlichen Pyrolyseprodukte in messbarer Größe entwickeln und das bei bestimmungsgemäßer An­wendung gegen den Einsatz der Nebelfluide in geschlossenen Räumen keine Bedenken bestehen.«

Damit war auch von neutraler, externer Seite geprüft und bestätigt, dass die auch heute noch »kolportierten Gerüchte« über Pyrolyseprodukte und gefährliche Verdampfertemperaturen zumindest für SAFEX®-Erzeugnisse gegenstandslos sind. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, bis heute von SAFEX® durchgeführt, bestätigen dieses Ergebnis immer wieder.

SAFEX® als hochspezialisiertes Fachunternehmen weiß eben, wie auch im Detail Nebelfluide für Lagerung und Temperaturbelastung stabilisiert und Geräte konstruiert werden müssen, damit z. B. nicht durch ungeeignete Oberflächen katalytische Effekte Abbauprodukte provozieren.

 

Wie wirken sich SAFEX®-NEBELFLUIDE akut bei der Anwendung auf den Menschen aus?

Auch sehr reine und arbeitsmedizinisch/toxikologisch gut geprüfte Substanzen müssen zunächst nicht zwingend als Nebelmittel unbedenklich oder angenehm und verträglich sein.

Bei der Wirkung von Substanzen auf den Menschen spielt neben der chemischen Konstitution vor allem die aufgenommene Dosis die entscheidende Rolle. Mit wenigen Ausnahmen kann fast allen Substanzen eine toxikologisch praktisch wirkungslose Menge (No-Effekt-Level NEL) aber auch eine gesundheitsschädliche, in vielen Fällen auch tödliche Dosis zugeordnet werden. So sind in Fachkreisen zahlreiche Fälle von tödlicher Wasservergiftung selbst bei Aufnahme sauberen Trinkwassers bekannt geworden.

Dass die Dosis bei den meisten toxikologischen Fragen die entscheidende Rolle spielt, ist dem Laien nicht immer gegenwärtig, dem Fachmann dagegen ist jedoch seit langem bekannt, dass selbst in naturbelassenen Le­bensmitteln und anderen Stoffen des täglichen Umgangs eine große Anzahl von Substanzen enthalten ist, die bei ungeeigneter Dosis, also zu großer Menge, gesundheitsschädliche, krebserregende oder gar tödliche Wir­kung haben.

Deshalb ist es aus arbeitsmedizinisch/toxikologischer Sicht bedeutsam, sich mit den angewandten Mengen bzw. den möglicherweise aufzunehmenden Mengen (inkorporierte Dosis) zu beschäftigen. Bedauerlicherweise haben selbst Fachleute in dieser Hinsicht unverständliche Fehleinschätzungen bei der Beurteilung von Theaternebel vorgenommen.

Der SAFEX® beratenden Toxikologe Prof. Dr. Holm Bleyer, ehemals Greifswald, kam nach seinen Untersu­chungen zu dem Ergebnis, das selbst unter »worst case« Betrachtungen eine inhalative Aufnahme von mehr als zwei Gramm Nebelfluid innerhalb eines zweistündigen Aufenthaltes in dichtestem Theaternebel nicht über­schritten wird.

Diese sogenannte »Worst Case«-Betrachtung ging von der Annahme aus, dass ein Schauspieler, Sänger oder anderer Theatermitarbeiter sich 2 Stunden lang in einem dichten Theaternebel aufhält, dessen Sichtweite ge­ringer als 3 Meter ist. Eine Sichtweite von ca. drei Metern erreicht man mit Nebelfluiden für langlebigen, dichten Nebel mit einer Anwendungskonzentration von ca. 250 mg pro Kubikmeter Luft (250 mg/m³). Unter Berücksich­tigung der üblichen Atemfrequenz eines Menschen bei mittel anstrengender Tätigkeit und der Annahme, dass sich die Nebelkonzentration während des Aufenthaltes im Nebel nicht verändert, wurde diese Dosis von ca. zwei Gramm errechnet.

Bei dieser Betrachtung bleibt unberücksichtigt, dass sich kein Theaterstück jemals über zwei Stunden bei total dichten Nebel abspielt, die Zuschauer und auch die Darsteller würden sich bei einer Sichtweite von max. 3 m schlichtweg gegenseitig nicht sehen, man könnte stattdessen auch die Vorstellung hinter einem weißen Vor­hang stattfinden lassen. Auch bleibt unberücksichtigt, dass bei einer inhalativer Aufnahme einer luftfremden Substanz nicht grundsätzlich die gesamte Substanzmenge eines Atemzugs inkorporiert wird, sondern dass auch selbst von dem alveolengängigen Anteil ein bestimmter Anteil wieder exhaliert, also ausgeatmet wird.

Betrachtet man solch eine »worst case« Dosis unter Berücksichtigung der toxikologischen Daten, dann kommt man gemäß Prof. Bleyer zu dem Ergebnis, dass hier keine bedenklichere Gesundheitswirkung als bei einer vergleichbaren Aufnahme des chemisch entfernt verwandten Stoffs Ethanol (Trinkalkohol) zu erwarten ist. Die von SAFEX® zum Einsatz gebrachten, hochreinen Polyole werden im menschlichen Körper auf vergleichbarer Weise wie Ethanol zu unbedenklichen Stoffwechselprodukten metabolisiert.

Diese Erkenntnisse decken sich auch mit der weltweit gemachten Erfahrungen in anderen Untersuchungsbe­richten, das Nebelfluide nicht als akut toxisch angesehen werden müssen. Bei einer LD 50 Dosis der einzelnen Komponenten von mindestens 20.000 Milligramm/kg Versuchstier ist dies auch nicht zu erwarten.

Auch die wenigen, in der Fachliteratur zu findenden Empfehlungen bezüglich einer inhalativen Grenzkonzentra­tion für einige der Inhaltsstoffe liegen zwischen 2000 und 10.000 mg/m³. Selbst für einen giftigen Vertreter der Stoffgruppe, der von SAFEX® selbstverständlich nicht eingesetzt wird, liegt der Grenzwert bei 250 mg/m³.

Die zuvor beschriebene Raumluftkonzentration von 250 mg/m³ ist jedoch nicht als praxisübliche Konzentration für längere Zeiträume anzusehen. Die tatsächlich am Theater bzw. in Diskotheken oder ähnlichen Veranstaltungsstätten anzutreffenden Konzentration von Theaternebel variiert zwar sehr, sie liegt jedoch für den über­wiegenden Teil der Veranstaltung deutlich, häufig um den Faktor 10, niedriger.

Berücksichtigt man diese vergleichsweise niedrigen Konzentrationen, versteht man die Intention des Verfas­sers, das mit den SAFEX®-Nebelfluiden ein Nebelmittel geschaffen werden sollte, das als praktisch ungefährlich gelten kann. Durch die Wahl vollkommen wasserlöslicher, hochreiner und toxikologischen geprüfter Einsatzstoffe in Verbindung mit fachgerecht konstruierten Geräten sollte sichergestellt werden, dass sich im Theaternebel keine Schadstoffe befinden und sich bei inhalativer Aufnahme in die Lunge nicht, wie bei Ölnebel anzu­nehmen, nichtresorbierbare Rückstände bilden (Gefahr sog. Lipoid-Pneumonien), sondern dass die Stoffe, soweit sie in der Lunge verbleiben, vom Körper unproblematisch aufgenommen und zu unschädlichen Stoffen abgebaut/metabolisiert werden können.

45 Jahre Erfahrung

Kann ein technologisches Verfahren seine Sicherheit bereits durch 45 Jahre weltweiter Akzeptanz in Verbraucherkreisen beweisen?

Zunächst einmal darf angenommen werden, dass gerade ein Innenraumnebel, der belästigend, irritierend und reizend oder gar akute Gesundheitsstörungen verursachen würde, sich nicht schnell und weltweit verbreitet würde.

Künstlicher Nebel wird von Verbrauchern, also nicht nur den direkten Anwendern, sondern auch den Personen, die sich mehr oder weniger zufällig, z. B. in einer Diskothek oder anderen Veranstaltungen als Gäste aufhalten, mit Sicherheit sensorisch kritisch wahrgenommen. Es ist kaum vorstellbar, dass sich Personen freiwillig in eine Theater- oder Show-Veranstaltung begeben und dort über längere Zeit in einem übelriechenden, reizenden oder nachfolgend Gesundheitsstörungen verursachenden Nebel aufhalten werden.

Ein Theaternebel mit solcher Wirkung würde sehr schnell den Ruf mindestens eines lästigen, unangenehmen oder gar gefährlichen Effektes erworben haben, der vor allem die Anwender veranlassen würde, diesem Gestaltungsmittel sehr kritisch gegenüberzustehen bzw. es im Regelfall als bedenklich abzulehnen.

An dieser Stelle soll dem Einwurf begegnet werden, dass Arbeitnehmer sehr häufig gefährliche Arbeitsbedin­gungen akzeptieren und das es durchaus denkbar wäre, dass auch Arbeitnehmer der Unterhaltungsindustrie einen gefährlichen Nebel akzeptieren würden, wenn sie in Sorge wären, das sie bei einer Nichtakzeptanz gege­benenfalls ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Im Gegensatz zu Arbeitsplätzen mit Gefahrstoffen wird Theaternebel nach dem SAFEX®-System jedoch nicht nur von Arbeitnehmern, sondern auch von einer Unzahl von Freiwilligen akzeptiert.

Auch Künstler wie Sänger, Musiker, Schauspieler, Tänzer usw. besitzen eine Belastungsgrenze, die es ihnen nicht ermöglicht, einen gefährlichen, reizenden oder Krankheit verursachenden Nebel regelmäßig zu akzeptie­ren. Besonders die Hochleistungsanforderungen im klassischen Musikbereich gestattet eine Akzeptanz belästi­gender Wirkung nur in engen Grenzen.

Rein epidemiologisch betrachtet, also hinsichtlich der gemachten Erfahrungen über einen langen Zeitraum muss man zu dem Ergebnis kommen, das in einem Verfahren, das sich über 45 Jahre weltweit verbreitet hat, kaum noch unbekannte oder versteckte Risiken enthalten sein werden. Selbst schwieriger zu erkennende Ge­fahren wie sog. Mutagenitätsrisiken, potentielle Krebsrisiken oder andere verdeckte Langzeitwirkungen lassen sich innerhalb von 45 Jahren erkennen und wären bisher kaum verborgen geblieben.

Es gibt weltweit keine ernst zu nehmenden Hinweise in der Fachliteratur, dass Theaternebel nach SAFEX®-Prin­zip ein wie auch immer geartetes Gefährdungspotenzial hat, auch wenn das immer wieder einmal behauptet wird.

Wie wirkt sich die kurzzeitige Aufnahme hoher Nebelkonzentration aus?

Über diese Frage sind einige Diskussionen entbrannt. Auch hier kann der Autor nur über Erfahrungen mit sei­nem eigenen Produkt berichten. Nach vor Jahrzehnten durchgeführten zahllosen Selbstversuchen kam man sehr schnell zu dem Ergebnis, das selbst hohen Dosen, also Nebelkonzentrationen bei denen man die Hand nicht mehr vor den Augen sah, problemlos vertragen und zu keinerlei Folgen geführt hatten, wie dies auch die toxi­kologischen Daten erwarten ließen. Auch wenn diese „heroischen“ Selbstversuche zunächst keine absolute Beweiskraft haben, zeigte sich bei der jahrelangen praktischen Anwendung, das solche Nebelkonzentrationen erwartungsgemäß immer dann von Personen akzeptiert und vertragen wurden, wenn sie über die Ungefährlich­keit und die geringe Toxizität der Substanzen aufgeklärt waren und sich nicht in einer Gefahrenerwartungshal­tung befanden.

SAFEX®-Theaternebel wurde und wird nicht nur zur Erzeugung dunstartiger Atmosphären, sondern auch häufig zur Simulation von Brandrauch, Qualm und ähnlich wirkenden Aerosolen verwendet. Hier hat sich über die Jahre gezeigt, dass auch der kurzzeitige Aufenthalt in höheren Konzentrationen nicht nur vertragen wird, son­dern auch schadlos bleibt. So liegen Berichte eines Anwenders aus dem Bereich des Unfallsimulationstrainings vor, bei dem zwischenzeitlich (Stand 2015) ca. 54.000 Personen bei Rettungsübungen jeglichen Alters und des unterschiedlichsten Gesundheitszustandes mit SAFEX®-Theaternebel in sehr intensiven Kontakt kamen.

Diese Rettungsübungen bestehen unter anderem in der Aufgabe, Personen durch völlig »verqualmte« Flure von Krankenhäusern, Altenheimen sowie durch Rettungswege von Schiffen, Flugzeugen oder Industriegebäu­den ohne Atemschutzmasken etc. zu evakuieren. Unter der Erläuterung, dass es sich bei dem künstlichen Rauch um ungefährlichen Theaternebel handelt, indem auch Opernsänger und bekannte Schauspieler agieren, ergab sich, das weder die Rettungspersonen, noch die von Laien gespielten „Opfer“ über Atembeschwerden oder Folgeerkrankungen klagten.

Eine Nachbefragung der an den Übungen beteiligten Personen nach einem längeren Zeitraum ergab immer wieder, dass in keinem einzigen Falle eine gesundheitlich bedenkliche Folgesituation auf Grund des Aufent­haltes im Nebel festzustellen war. Selbst in Altenheimen, bei denen 80 bis 90-jährigen Patienten mit Interesse, sogar zum Teil mit großer Begeisterung an den Übungen teilnahmen, konnten keine gesundheitlichen Beein­trächtigungen festgestellt werden, obwohl sich die Personen kurzzeitig (5 bis 10 Minuten) in äußerst dichtem Nebel bewegen mussten.

Die Erfahrung, dass Personen, die auf den Nebel vorbereitet werden, keine, insbesonders keine körperlichen als auch psychosomatischen Reaktionen zeigen, haben Nebelanwender weltweit gemacht. Dagegen ist immer wieder festzustellen, dass Personen, die nicht informiert sind, zum Teil recht empfindlich reagieren. Es besteht kein Zweifel darüber, dass Theaternebel ein hohes psychosomatisches Potential besitzt.

Bezeichnend für diese Problematik ist der Fall eines amerikanischen Opernsängers, der an ein Berliner Opern­haus verpflichtet wurde und darauf bestand, keinesfalls SAFEX®-Theaternebel einatmen zu müssen, da er die­sen absolut nicht vertrage.

Er bestand stattdessen darauf, den Theaternebel eines amerikanischen Herstellers zu verwenden, für den das Opernhaus extra neue Geräte und das Präparat aus den Vereinigten Staaten beschaffen musste. Was der Opernsänger nicht wusste, war, dass der amerikanische Hersteller der Lizenznehmer von SAFEX® ist und dass das Nebelfluid nicht nur absolut identisch mit SAFEX®-INSIDE NEBELFLUID ist, sondern auch wesentli­che Komponenten von SAFEX® an diesen Hersteller geliefert werden.

Es bleibt dabei, SAFEX®-Nebel ist der sicherste Theaternebel, der je existiert hat. Er wurde deshalb in Holly­wood 1984 mit einem wissenschaftlich-technischen Oskar ausgezeichnet.

SAFEX® … mit Sicherheit besser!


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