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E-Zigarette und Theaternebel, eine besondere Beziehung Betrachtung von Günther Schaidt 2018  PDF-Dokument


Unrichtige Behauptungen zum Thema Theaternebel

http://www.safex.de/webyep-system/daten/userfiles/images/under_construction.pngDie Details zu den nachfolgend aufgezählten Falsch-Behauptungen sind noch nicht vollständig verlinkt. Dies wird in den nächsten Wochen kontinuierlich stattfinden 

  1. Es ist falsch, das vor mehr als 20 Jahren durchgeführte Untersuchungen in Nordamerika bzw. Schwe­den eine gesundheitliche Schädigung/Beeinträchtigung von Theaterdarstellern (Musical) bzw. Flugpersonal (Notfalltrainings) bewiesen haben.

Es hat solche Untersuchungen gegeben, die Verfasser waren auch der Überzeugung, dass ihre Er­gebnisse richtig sind, konnten jedoch eine Kausalität aus streng wissenschaftlicher Sicht nicht belegen. Es fehlte nicht nur an sinnvollen Kontrollgruppen, die Studien zeigten sogar am Beispiel von Theaterinszenierun­gen bei denen keinerlei Theaternebel eingesetzt wurde, eine vergleichbare, allerdings geringfügig anders gewichtete Beschwerdesymptomatik bei den Darstellern.

Mit anderen Worten, die gleichen oder sehr ähnliche Symptome traten in unterschiedlicher Häufigkeit auch in Inszenierungen auf, in denen überhaupt kein Nebel zum Einsatz kam. Dies belegt die bekannte Hyperreagibilität des Musiktheater-Personals in jeder Beziehung, da Darsteller, Solisten Chöre und Tänzer in Oper und Musical im Unterschied zu anderen „Performern“ im Showbereich höchster An­spannung und Belastung unterworfen sind. Dies spricht für eine exogene psychosoziale Noxe, ein überzeugender Hinweis auf eine stoffbasierende Ursache ergibt sich daraus nicht.

Etwas anrüchig waren die Vorgänge ohnehin, da eine bekanntermaßen zu Übertreibung neigende US-Arbeitshygienikerin sich der Angelegenheit intensiv widmete und für die Mitglieder ihrer Gewerkschaft eine finanzielle Kompensation für die Arbeit im Theaternebel erreichen wollte.

Die Studien haben auch zu keinerlei Konsequenzen geführt mit Ausnahme einer US-amerikanischen Vereinba­rung zwischen Gewerkschaft und Nebelgeräte-Herstellern die in einer aufwändigen, jedoch technisch/wissenschaftlich sehr zweifelhaften »Zertifizierung« besteht.

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  1. Es ist falsch, dass Theaternebel mit Nebelfluiden der o. a. Qualität erzeugt, bereits innerhalb weniger Sekunden die Augen, Atemwege oder Schleimhäute reizt.

Diese Behauptung steht nicht nur im völligen Widerspruch zu 45-jähriger praktischer Erfahrung von weltweit zigtausend Anwen­der1), ein Effektmittel mit solcher Wirkung hätte sich in 45 Jahren selbst aus dem Markt gedrängt. Die enorme Zahl der weltweiten Anwendungen spricht, epidemiologische gesehen, eine andere Sprache.

Auch aktuelle Erfahrungs­berichte bezüglich der Anwendung vergleichsweise sehr hohen Nebelkonzen-trationen und einer großen Probandenzahl (n = >50.000) unterschiedlichsten Gesundheitszustands und Alters belegen eindrucksvoll des Gegenteil 2).

Als Beleg in der Fachliteratur wird jedoch ausschließlich ein einziges, immer wieder zitiertes, sog. „Feldexperiment“ angege­ben, das vor 20 Jahren in Schweden im Rahmen eines Cockpit-Notfalltrainings in absolut mangelhafter Qualität hinsichtlich Studiendesign, Ausführung und Dokumentation durchgeführt wurde3). Um das Ergebnis als aussagekräftig und richtig zu betrachten, wären mindestens 2-3 weitere Studien zu diesem Thema erforderlich, die zum gleichen Ergeb­nis kommen. Gegen die Richtigkeit dieses Feldexperiments spricht auch, dass die schwedische Arbeits­schutz­organisation, die dieses Experiment bezahlt hat, daraus nie eine Maßnahme hergeleitet hat. Das zweifelhafte Ergebnis wurde »links« liegen gelassen und hat weder in Schweden noch weltweit bis heute zu Konsequenzen geführt.

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  1. Es ist falsch, dass bei der Vernebelung von - nach dem SAFEX®-Prinzip zusammengesetzten - Nebelfluiden in regelgerecht konstruierten (SAFEX®-) Nebelgeräten Schadstoffe vom Typ Pyrolyseprodukte/Alde­hyde /­Acrolein bzw. ähnliche Carbonyl-Verbindungen freigesetzt werden!

Die Feuerwehrunfallkasse Nordrhein-Westfalen versteigt sich sogar in die Behauptung »Kern der Untersuchungsergebnisse ist, dass bei der Erhitzung von Nebelfluiden in Nebelmaschinen oft gesundheitsgefährdende Aldehyde freigesetzt werden1).

Obwohl dies hartnäckig immer wieder behauptet wird, finden sich keinerlei Beweise hinsichtlich der praktischen Anwendung in der wissenschaftlichen Literatur, sondern nur Fundstellen, bei denen ausschließlich in Laboruntersuchungen mittels sog. Provokationstest/Pyrolysetests solche Stoffe erzeugt wurden. Immer wieder wird ein solcher Abbauprozess zwar vermutet, bzw. sogar als bewiesen angesehen, in der praktischen Anwendung im Theater oder Studio wurden diese Schadstoffe jedoch in keiner Studie über die sog. ubiquitären Werte hinaus nachgewiesen2)!

Die Behauptung, dass dies „oft“ stattfindet, ist geradezu eine Dreistigkeit, denn auch der Autor dieser Publikation hat keine Belege dafür. Es gibt keinerlei Studie, welche die Häufigkeit des Vorkommens derartiger Freisetzungen, aus welchen Gründen auch immer, statistisch je untersucht hat. Oft bedeutet - juristisch gesehen - im allgemeinen Sprachgebrauch: »viele Male«, »in vielen Fällen«, »in hoher Frequenz«, sinnverwandt »häufig«. Auch hier wird in dramatisierenden Art und Weise vor einer häufigen Gefährdung gewarnt, die in keinster Weise belegt wird.

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  1. Es ist falsch, dass Nebelfluide nach dem SAFEX®-Prinzip Stoffe enthalten, die sich selbst bei regelgerechter Vernebelung in besonderer Weise zu solchen toxischen Stoffen verändern.

Bedauerlicherweise haben auch staatliche Behörden aus „politischen Gründen“ in den letzten Jahren zu mehreren Stoffen, die auch in E-Zigaretten verwendet werden, falsche Behauptungen aufgestellt, die wissenschaftlich un­haltbar sind1). Im Internet basiert ebenso eine Unzahl von Beiträgen, mehrheitlich von chemischen Laien, die bar jeder Fachkenntnis geradezu Abenteuerliches zu den verschiedenen Inhaltsstoffen und deren angeblich toxischer Wirkung verbreiten. Von schwersten Vergiftungen, starken Organschäden etc. ist hier durchaus die Rede. Belege/Literaturangaben für die Behauptung werden praktisch nie angeboten! Bereits an der Dik­tion und der laienhaften Ausdrucksweise ist zu erkennen, dass sich hier durchweg nur Wichtigtuer mit weniger als Halbwissen äußern.

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  1. Es ist falsch, dass Nebel o. a. Typs bei hohen Konzentrationen der Luftsauerstoff verdrängt, wie das ein Merkblatt des GUV/der BG1) insinuiert. Auch die Behauptung, dass von Polyolnebel Kältegefah­ren ausgehen kön­nen, wie dies im gleichen Merkheft dargestellt wird, ist so absurd, dass eigentlich nur ein Versehen oder völlig fehlender Fachverstand angenommen werden muss!

Selbst der wissenschaftliche Laie müsste erkennen, dass dies Unsinn ist. Nebel ist kein Gas sondern ein hochdisperses Aerosol (Partikelsystem). Auf den Sauerstoffgehalt der Luft im vernebelten Raum hat und kann er keine Auswirkung haben, auch nicht bei starker Nebel-Dichte, da er auch praktisch nicht mit dem Sauerstoff reagiert!

Das Publikationen aus der o. a. Provenienz zum Thema Verdampfernebel/Polyolnebel nicht von wirklichen Kennern gemacht werden zeigt sich, weil grundsätzliche Erläuterungen dazu seit Jahrzehnten falsch sind. Die Darstellung: »… Das Fluid besteht aus einem Gemisch von Alkoholen und Wasser. Die verwendeten Alkohole sind hygroskopisch. Das gebundene Wasser bildet nach dem Durchlauf durch die Düse und dem auf die Expansion folgenden Abkühlvorgang den Nebel …« ist fachlich gesehen falsch. Unkorrekt ist bereits die Bezeichnung Alkohole bzw. Glykole2).

Die richtige Bezeichnung wäre: Ein Gemisch mehrwertiger Alkohole oder generalisierend Polyole. Das gebundene Wasser, was auch immer damit mitgemeint ist, bildet auch nicht den Nebel. Luftfeuchtigkeit und Wasser spielen bei der Nebelbildung nur eine geringe Nebenrolle. Gleiches gilt auch für die Hygroskopizität der Substanzen. Selbst in ganz trockener Luft und auch mit Nebelfluiden ohne jeglichen Wasseranteil entsteht der Nebel, wie man bereits durch praktische Beobachtung leicht feststellen kann.

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  1. Die seit langem aufgestellte Behauptung, dass eine Betriebstemperatur der Nebelgeräte-Wärmetauscher ≥ 300 °C mehr oder weniger automatisch zur Zersetzung des Nebelfluids führt, ist falsch.

Es wird in diesem Zusammenhang sogar und nicht nur von Laien von kalter und heißer Vernebelung gesprochen. Wer mit 300 °C heißem Dampf zu tun hat, weiß dass das eine völlig unsinnige Formulierung ist. Genauso gut könnte man z. B. die Stiche einer Messerattacke statt als Mord-(versuch) als eine etwas grobe Form der Akupunktur bezeichnen.

Auch dass die o. a. Zersetzung durch Einhaltung eines Grenzwerts von ca. 300 °C vermieden wird, ist so formuliert, ebenfalls nicht korrekt. Das ganze „Gewese“ zur richtigen Betriebstemperatur beruht auf Fehleinschätzungen. Auch vermeintliche Fachleute fabulieren hier seit Jahren am Thema vorbei.

Für alle infrage kommenden Nebelfluid-Inhaltsstoffe gibt es in der Fachliteratur Temperaturangaben, bei denen sich diese Stoffe zersetzen können, üblicherweise im Bereich von 180 - 280 °C. Diese Temperaturen liegen damit unter dem Siedepunkt des jeweiligen Stoffs, sodass wenn diese Werte für den sicheren Betrieb eines Nebelge­räts von Bedeutung wären, man diese Stoffe auch nicht bei 300 °C vernebeln dürfte.

Für eine einwandfreie, vollständige Vernebelung dieser Stoffe sind jedoch Wärmetauscher- bzw. Betriebs­temperaturen von ≥ 280 °C erforderlich. Hier muss selbst dem Laien klar werden, dass irgendetwas nicht stimmen kann, denn seit 45 Jahren wird ohne messbare Schadstoffbildung1) weltweit genebelt.

Ein offener Tiegel/Bratpfanne und auch ein GC-Headspace-Kammer ist eben keine Nebelmaschine. Nebelfluid-Rohstoffe einfach auf eine heiße Herdplatte o. Ä. ge­schüttet, führen wie bei Überhitzung fast aller organischen Substanzen (z. B. Fette und Öle, Toast, Röstprodukte) bekanntermaßen zur sofortigen Bildung schädlicher Pyrolyseprodukte (vorwiegend Carbonyl-Verbindungen). Diese sind geruchlich bereits deutlich in kleiner Menge und als äu­ßerst unangenehm wahrnehmbar. Würden solche physikalisch/chemischen Vorgänge in einer Nebel­maschine stattfinden, hätte sich das System der Verdampfung von ausgesuchten Polyolen nach dem SAFEX® Prinzip niemals und schon gar nicht im Musiktheater etc. durchgesetzt.

Insofern ist die Forderung in den BG/GUV-Merkheften, bei der Beschaffung des Fluids auf die Abstimmung der Verdampfungstemperatur des Fluids auf die Temperatur des Verdampfers zu achten unnötig und in der Praxis auch nicht realisierbar2). Auch die wiederkehrende Behauptung, dass zwar bisher keine Aldehydbildung (insbesondere kein Acrolein) durch Pyrolyse im Nebel nachgewiesen wurde, jedoch entstehen kann, ist so nicht richtig

Diese o. a. Forderungen werden gestellt, nicht weil man weiß, dass solche Stoffe bei der Fluidvernebelung in Nebelgeräten entstehen können, sondern weil man sich mit der Fragestellung nicht seriös beschäftigt hat und deshalb eben nichts weiß. Deshalb im Zweifelsfall lieber Warnungen auszusprechen und damit Unsicherheit bei den Anwendern erzeugt, ist nicht nur kontraproduktiv sondern schädlich (Angst macht krank)!

Was nicht berücksichtigt wird, ist das übliche Vorgehen, in Stoffmonographien (Fachlexika etc.) den niedrigsten Wert anzugeben, bei dem eine Zersetzung beobachtet wurde. Was fast nie mitgeteilt wird ist, unter welchen Bedingungen (Parametern) eine solche Zersetzung stattfindet. Die Verhältnisse z. B. im Pyrolyse-Laborversuch unterscheiden sich jedoch von den chemisch-physikalischen Vorgängen im Geräteverdampfer sehr deutlich.

Es ist eben mehr erforderlich als das simple Wissen, dass in Nebelgeräten Polyole verdampft werden. Richtig ist, dass sich bei hohen Temperaturen (ca. 800 °C) organische Stoffe je nach den Bedingungen mehr oder weniger schnell zersetzen. Dies ist das Labor-Standardverfahren bei Pyrolyse-Untersuchungen.

Betriebstemperaturen von Nebelgeräten liegen jedoch deutlich niedriger, Werte oberhalb 500 °C sind in der Praxis nicht anzutreffen, da die meisten Nebelgeräte-Wärmetauscher/Verdampfer aus Aluminium (Schmelzpunkt ca. 650 °C, Erweichungspunkt ca. 100 K niedriger) bestehen.

Wegen der unterschiedlichen „Verdampfer-Physik und -Chemie“ in Nebelgeräten ist jedoch nicht die Einhaltung einer vermeintlich sicheren Betriebstemperatur ein Grund für große Besorgnis, technische Unzulänglichkeiten im Temperatursteuerungsbereich sollten stattdessen wegen der viel ernsteren Brand- und Explosionsgefahr die Hauptbedenken sein3). Hier wird an der völlig falschen Stelle »Sicherheit« gepredigt.

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  1. Die immer wiederkehrende Warnung, Nebelfluide nicht miteinander zu mischen1) ist wissenschaftlich nicht begründbar. Zumindest Nebelfluide, die nach dem SAFEX® -Prinzip aus unbedenklichen Rohstoffen zusammengesetzt sind, lassen sich sehr wohl miteinander vermischen, zumal die unterschiedlichen Nebelfluide nichts anderes als solche Mischung sind.

Ein Körnchen Wahrheit liegt in der Warnung, denn es gibt - insbesondere im Ausland - immer noch Nebelfluide, die Gefahrstoffe enthalten! Auch ungeeigneten Duft-und Aromastoffe können in Kombination zumindest unangenehm wirken.

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  1. Die Behauptung, dass Nebelfluid (Aerosol-)-Partikel in der Größenordnung PM10 bzw. PM 2,5 in bedenklicher Weise wie toxischen Feinstäube in der Lunge deponiert werden, ist falsch, auch wenn sie von verschiedenen - auch staatlichen Instituten (BfR etc.1)) - aufgestellt wird.

Nebelfluid liegt in der Praxis als hochdisperses Flüssigkeitsaerosol vor, dass zwar die formalen Kriterien für PM10 etc. erfüllt, jedoch kein Feinstaub ist oder sein kann und daher nicht als solcher wirkt oder gleichartig beurteilt werden muss. Die Nebelfluid-Partikel stellen eben keinen „Hotspot“ im Sinne der ROS (reactive oxygen species)- Freisetzung dar2).

Im Gegensatz zu echtem Staub, der in der Regel schwer oder gar nicht löslich ist, werden Nebelfluid-Flüssigkeitspartikel nicht dauerhaft in der Lunge deponiert (kurze Biopersistenz) sondern lösen sich praktisch sofort im sog. Surfactant auf und werden über das Interstitium kurzfristig an das Blut abgegeben um dann entsprechend zu harmlosen Metaboliten verstoffwechselt zu werden3). Handelt es sich dabei um Substanzen, die weder reizend, ätzend noch spezifisch giftig sind, entsteht auch an den kurzzeitigen Depositionsstellen kein oxidativer Stress, der wie bei festen oder gefährlichen Substanzen zu dauerhaften Schäden führt.

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  1. Es ist falsch, das für Theaternebel der allgemeine Staubgrenzwerte (STGW) angewendet werden kann, wie dies z. B. die österreichische AUVA (staatliche Unfallversicherung) macht1).

Nach TRGS 900 ist die Anwendung des STGW auf flüssige Partikel zumindest in Deutschland nicht zulässig2). Die Anwendung des STGW ist gleichzeitig - wissenschaftlich gesehen - falsch.

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  1. Es ist falsch, dass es für Theaternebel einen AGW Wert gibt, der zu überwachen oder einzuhalten ist!1)

Es gibt jedoch allgemeine Pflichten zur Etablierung arbeitsrechtlicher Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen, die verhindern, dass von Arbeitsvorgängen Gefahren ausgehen. Insofern sind zum Beispiel Maßnahmen gegen Rutschglätte bei verschüttetem Fluid, Absicherung von durch Nebel verdeckte Sicherheitseinrichtungen und Gefahrenstellen und Ähnliches zu treffen.

 

  1. Es ist falsch, dass es zugelassene Nebelflüssigkeiten gibt1)

Es gibt weder eine Zulassungspflicht und insofern auch keine definierten Kriterien dazu. Nebelflüssigkeit müssen jedoch allen europäischen Sicherheitsrichtlinien und Vorschriften entsprechen, insbesondere der Richtlinie 2001/95/EG und dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)2). Diese Vorschriften verlangen, dass der Hersteller nur ein sicheres Produkt in den Verkehr bringt und indirekt, dass er dies auch in irgendeiner Weise überprüft. Den Verweis auf das Verwenden normierter Rohstoffe ist keine Überprüfung. Insofern deckt die Angabe von Herstellern, dass nur bestimmte Nebelfluide in Ihren Geräten zulässig sind (Herstellerzulassung), mehrheitlich nur ein wirtschaftliches Interesse ab, ob eine sachgerechte Prüfung überhaupt stattgefunden hat, wird nur von wenigen Herstellern behauptet bzw. nachgewiesen.

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  1. Die Behauptung, dass Nebelfluid durch den Zusatz von Farbstoffen gesundheitsschädlich wird, ist falsch, auch wenn dies von staatlichen Institutionen behauptet wird1).

Obwohl sogar im Internet für farbige Nebelfluide, unter anderem auch für Nebelfluid „Schwarz“ geworben wird, gibt es kein Nebelfluid, das farbigen Nebel erzeugen kann. Die Fluide werden gelegentlich mit Spuren von Lebensmittelfarbe angefärbt, um die einzelnen Sorten zu unterscheiden. Der Zusatz ist derartig gering, dass er toxikologisch nicht ins Gewicht fällt.

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